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Weihnachten als Schuldenfalle
Dienstag, 13. Dezember 2011
Gerade in der Weihnachtszeit können festlich geschmückte Auslagen zu unüberlegten Ausgaben verleiten. Angesichts der steigenden Zahl überschuldeter Privathaushalte in Wien mahnt Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely zur Vorsicht: "Beim Kauf auf Pump müssen KäuferInnen noch lange nach Weihnachten am gut gemeinten Geschenk zahlen. Kommen sie dann mit der Zahlung in Verzug, steigen die Zinsen, und die Schuldenfalle schnappt zu."
Tipps gegen die Schuldenfalle
Damit es gar nicht erst zu Überschuldung kommt, sollten KundInnen einige Tipps beherzigen. So sollte zum Weihnachtseinkauf ein vorher genau festgelegter Betrag in bar mitgenommen werden. "Wir stellen bei vielen überschuldeten Menschen fest, dass sie mit Geld einfach nicht umgehen können. Dazu steigen beständig die Möglichkeiten, auf Pump zu konsumieren", betont Alexander Maly, Geschäftsführer der Schuldnerberatung Wien. Nach einem Ratenkauf folge oft der Fehler, Zahlungsverpflichtungen wie Miete nicht zu leisten, um stattdessen zunächst die Rückzahlungen zu tilgen.
Ein beliebtes Geschenk unterm Christbaum seien heuer Smartphones – und auch hier würden viele WeihnachtseinkäuferInnen in die Falle tappen: "Mit einem fast geschenkten Smartphone locken viele Mobilfunkanbieter zum Vertragsabschluss. Oft stellt sich dann heraus, dass vermeintliche Schnäppchen KundInnen langfristig an Zahlungsverpflichtungen binden, die die finanziellen Möglichkeiten übersteigen", unterstreicht Maly.
Um KundInnen vor übermäßigen Geldausgaben zu warnen hat die Schuldnerberatung Wien unter www.schuldnerberatung-wien.at ein Beratungstool für Weihnachtseinkäufe online gestellt.
Zur ausführlichen OTS-Aussendung
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