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Neues Übergangswohnhaus für psychisch Erkrankte

Mittwoch, 22. September 2010

Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely, FSW-Geschäftsführer Peter Hacker und Univ.Prof. Dr. Karl Dantendorfer, Obmann von pro mente Wien, eröffneten am Mittwoch, 22.9.2010 ein neues Übergangshaus für Menschen mit psychischen Erkrankungen von pro mente in Wien.


Das neue Übergangshaus in der Kohlgasse 34 im fünften Wiener Gemeindebezirk bietet vor allem jüngeren Erwachsenen mit psychischen Erkrankungen im Anschluss an einen stationären Aufenthalt eine Wohnmöglichkeit mit intensiver Betreuung.

"Die Stadt Wien baut die psychiatrischen Angebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene stetig aus. Das neue Übergangswohnhaus, das wir über den Fonds Soziales Wien fördern, bietet eine wichtige Ergänzung in diesem Bereich. Klar ist aber auch, dass wir hier einen Schritt nach dem anderen setzen – und weitere Verbesserungen auf der Tagesordnung bleiben", stellte Wehsely in ihrer Rede klar.

"Das Übergangshaus ist ein perfektes Bindeglied zwischen Jugend- und  Erwachsenenpsychiatrie - und zwischen Medizin und dem autonomen Leben", unterstrich Dantendorfer.

Die Betreuung durch ein multiprofessionelles Team ist grundsätzlich aktivierend ausgerichtet, findet einzeln und in Gruppen statt und setzt auf die Stärkung von Fertigkeiten zur Alltagsbewältigung. So kann die künftig passende Wohnform mit größtmöglicher Selbstständigkeit erarbeitet werden. Dieses Angebot ist auf 18 Monate begrenzt und steht insgesamt 17 BewohnerInnen offen. Ziel ist die Erreichung der größtmöglichen Selbstständigkeit.

Wien nimmt in der psychiatrischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen eine Vorreiterrolle in Österreich ein. "Der stetige Ausbau und die permanente Modernisierung der Kinder- und Jugendpsychiatrie ist für die Wiener Kinder und Jugendlichen von größter Wichtigkeit. In den vergangenen drei Jahren wurden daher die Abteilungen für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Rosenhügel und im AKH Wien massiv erweitert, im neuen Krankenhaus Nord wird eine dritte Abteilung entstehen", ergänzte die Gesundheits- und Sozialstadträtin.

Auch die Psychosozialen Dienste in Wien nehmen ihre Verantwortung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie wahr. Das Kinder- und Jugendpsychiatrische Ambulatorium mit Tagesklinik wurde aufgrund des Bedarfs erweitert. Darüber hinaus wurde eine Ausbildungsstelle für FachärztInnen geschaffen.

 

 

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