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Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser feierte 50. Geburtstag

Freitag, 08. Oktober 2010

Vor 50 Jahren, am 7. Oktober 1960, wurde der gemeinnützige Fonds "Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser" (KWP) vom Wiener Gemeinderat gegründet.


Rund 300 BewohnerInnen und MitarbeiterInnen im Pensionisten-Wohnhaus Margareten feierten am Donnerstag, 7.10.2010 ein großes Geburtstagsfest. Unter den GratulantInnen: Bürgermeister Dr. Michael Häupl, die Präsidentin des KWP, Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely sowie Bezirksvorsteher Ing. Kurt Wimmer.

"Die Häuser zum Leben haben sich in den vergangenen 50 Jahren dynamisch entwickelt. In den 1960er Jahren haben sie leistbare, neue Wohnstandards gesetzt, jetzt geht es den BewohnerInnen zusätzlich auch um ein sozial sicheres Wohnen mit Betreuung im Alltag. Darüber hinaus bieten die Häuser zum Leben neben gelebten Hausgemeinschaften ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm, das seinesgleichen sucht", strich Bürgermeister Häupl die Vorzüge der "Häuser zum Leben" hervor. Gleichzeitig betonte Häupl die Zukunftsperspektive: "Die Häuser zum Leben werden auch in Zukunft ein attraktives Angebot für die WienerInnen bieten. Die vier Innovativen Wohn- und Pflegehäuser, zwei werden bereits gebaut, sind ein Garant dafür."

Die 31 "Häuser zum Leben" bieten mit ihren 3.400 MitarbeiterInnen selbstbestimmtes Wohnen und damit Lebensqualität für rund 9.300 BewohnerInnen in fast allen Bezirken. Gemeinsam mit den 172 Pensionistenklubs und Seniorentreffs der Stadt Wien ist das KWP österreichweit der größte Anbieter von SeniorInnenbetreuung.

Die "Häuser zum Leben" waren bei ihrer Gründung unter Bürgermeister Franz Jonas und Wohlfahrtsstadträtin Maria Jacobi 1960 als wichtige soziale Leistung der Stadt für einen gesicherten Lebensabend der Kriegsgeneration eingerichtet worden. Während zu Beginn der häufigste Einzugsgrund die komfortablere Wohnung war, so stehen heute für die SeniorInnen die Betreuungssicherheit bei Erkrankung oder Pflegebedürftigkeit, die Erhaltung der sozialen Kontakte und eine aktive Freizeitgestaltung im Vordergrund.

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